Handwerker-Versicherung –
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Was ist Handwerker-Versicherung?
Handwerker-Versicherung umfasst alle Sparten, die Handwerksbetriebe brauchen – von der Betriebshaftpflicht über Werkzeug- und Inhaltsversicherung bis zu Kfz-Flotte, Firmen-Rechtsschutz und Berufsunfähigkeit. Anders als bei Standardversicherungen geht es im Handwerk um spezifische Risiken: Tätigkeitsschäden, Nachhaftung, Personenschäden auf der Baustelle.
Warum Handwerker eine eigene
Versicherungs-Logik brauchen.
Tätigkeitsschäden
Schäden, die direkt durch die Arbeit am Kundenobjekt entstehen – etwa wenn beim Heizungsanschluss eine Leitung undicht wird oder beim Verlegen neuer Fliesen die Fußbodenheizung beschädigt wird. Werden von Standardversicherungen oft ausgeschlossen oder nur eingeschränkt versichert.
Nachhaftung
Schäden treten oft Monate oder Jahre nach Abschluss der Arbeit auf – etwa Wasserschäden durch undichte Installationen oder Folgeschäden durch unzureichend vorbereitete Untergründe. Entscheidend ist, ob die Versicherung dann noch greift.
Personenschäden auf der Baustelle
Im Handwerk überdurchschnittlich häufig: Sturzunfälle, Verletzungen durch Werkzeuge oder herabfallende Materialien. Hohe Deckungssummen sind hier existenziell – einzelne Fälle können 500.000 € und mehr kosten.
Werkzeug-Risiken
Diebstahl aus Transporter, Vandalismus auf Baustellen, Maschinenschäden bei der Arbeit. Standardversicherungen decken oft nur Teilszenarien ab – wichtig ist die genaue Versicherung-Prüfung.
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Was Handwerksbetriebe
wirklich brauchen.
Wie Schäden im Handwerk
wirklich entstehen.
Beispiele aus der Beratungspraxis – das sind die Mechaniken, die ich in Versicherung-Prüfungen immer wieder sehe.
Tätigkeitsschäden
Du reparierst ein Dach und beschädigst die Decke darunter. Oder dein Putz versaut die schon eingebauten Fensterrahmen. Genau diese Tätigkeitsschäden schließen Standardversicherungen oft aus – dabei sind sie das Hauptrisiko im Handwerk.
Nachhaftung
Ein SHK-Betrieb installiert eine Heizungsanlage. Erst 14 Monate später entsteht durch eine fehlerhaft verlötete Verbindung ein Wasserschaden im Mehrfamilienhaus – drei Wohnungen betroffen, sechsstelliger Folgeschaden. Ob die Versicherung hier noch zahlt, hängt von der Nachhaftungsklausel ab. Aus meiner Praxis: 3 Jahre Nachhaftung sind oft zu wenig – 5 bis 10 Jahre sollten es sein.
Personenschäden
Jemand stürzt auf deiner Baustelle – ungesicherte Kante, offenes Loch – und du haftest persönlich. Ohne Deckungslimit kostet ein Personenschaden schnell 500.000 € und mehr. Schwere Stürze führen oft zu lebenslangen Rentenforderungen.

Davis George Kilian
Spezialisiert auf Handwerksversicherung seit 2018
Direkter Ansprechpartner statt Callcenter. Persönliche Beratung für 12 Handwerks-Gewerke. Passend gebaut statt Schutz von der Stange.
Häufige Fragen zur
Handwerker-Versicherung.
Im engeren Sinne gibt es für Handwerker nur wenige Pflichtversicherungen – etwa die Kfz-Haftpflicht für Firmenfahrzeuge und die gesetzliche Unfallversicherung über die Berufsgenossenschaft (z.B. BG Bau, BG ETEM, BGN). Faktisch unverzichtbar sind aber zusätzlich: Betriebshaftpflicht (schützt vor existenzbedrohenden Schadensforderungen Dritter), Werkzeug- und Inhaltsversicherung (gerade bei mobilen Werkzeugen) und eine Berufsunfähigkeitsversicherung (denn ohne Hände keine Einnahmen). Je nach Tätigkeit kommen Spezialdeckungen hinzu.
In der Praxis zahlt die Betriebshaftpflicht typischerweise NICHT bei: vorsätzlich verursachten Schäden, vertraglich übernommenen Haftungen über die gesetzliche hinaus, Schäden an eigenen Mitarbeitern (das übernimmt die Berufsgenossenschaft), Schäden durch Kraftfahrzeuge (das ist Aufgabe der Kfz-Versicherung), eigenen Sachschäden am Betriebsvermögen, fehlender Nachhaftungsklausel bei Spätschäden, sowie Sondertätigkeiten ohne entsprechende Vertragsklausel. Welche Leistungen im Einzelfall versichert sind, hängt vom jeweiligen Vertrag ab.
Besonders teuer werden Personenschäden – Sturzunfälle auf Baustellen führen regelmäßig zu Forderungen über 100.000 €, in schweren Fällen mit Erwerbsminderung und lebenslanger Rente sind sechsstellige Beträge keine Seltenheit. Teuer werden auch Folgeschäden durch fehlerhafte Arbeit: Ein undichter Heizungsanschluss in einem Mehrfamilienhaus kann durch Wasserschäden in mehreren Wohnungen schnell sechsstellige Summen verursachen. Und Spätschäden, die erst Monate oder Jahre nach Abschluss der Arbeit auftreten – Stichwort Nachhaftung – sind ohne entsprechende Klausel oft komplett unversichert.
Standard-Gewerbeversicherungen sind oft als „One-size-fits-all"-Pakete für Bürobetriebe, Handel oder Dienstleister konzipiert. Handwerker haben aber andere Risiken: häufige Tätigkeit an fremdem Eigentum (Tätigkeitsschäden), hohes Personenschadens-Risiko auf Baustellen, mobile Werkzeuge mit hohem Diebstahlrisiko, Spätschäden durch handwerkliche Arbeit. Eine spezialisierte Handwerker-Versicherung berücksichtigt diese Besonderheiten – Standardversicherungen schließen sie oft aus oder versichern sie nur eingeschränkt.
Die häufigsten Lücken in der Praxis sind: zu geringe Nachhaftungs-Zeiträume (oft nur 3 Jahre statt 5–10), eingeschränkte oder ausgeschlossene Tätigkeitsschäden (das Hauptrisiko im Handwerk), zu niedrige Deckungssummen für Personenschäden (1–3 Mio. statt nötiger 5–10 Mio.), Werkzeug nur am Firmensitz versichert (nicht im Transporter über Nacht), keine Mietsachschäden-Deckung (bei gemieteten Räumen oder Baustellen), sowie fehlende Deckung für Sondertätigkeiten und neue Geschäftsfelder.
Als Solo-Handwerker brauchst du mindestens drei: Betriebshaftpflicht (du haftest unbeschränkt mit Privatvermögen), Werkzeug- und Inhaltsversicherung (mobil unverzichtbar) und eine Berufsunfähigkeit (ohne Hände kein Geld – die gesetzliche Rente reicht selten). Sinnvoll dazu: Firmen-Rechtsschutz und eine private Unfallversicherung.
Im Schaden: 1) Sofort dokumentieren – Fotos, Notizen, Zeugen. 2) Helfen, wenn nötig. 3) NIE Schuld zugeben – das macht die Versicherung. 4) Sofort bei deiner Versicherung melden (oft binnen 7 Tagen Pflicht). 5) Bei Personenschäden: Polizei und Berufsgenossenschaft. Ich sehe oft, dass Meldungen zu spät kommen – das kostet bei der Auszahlung.
Der Wechsel der Handwerker-Versicherung läuft in vier Schritten: 1) Aktuellen Vertrag prüfen – wann ist die Kündigungsfrist? (meist 3 Monate zum Versicherungsjahresende). 2) Alternative Tarife vergleichen – wichtig: nicht nur auf den Preis schauen, sondern auf den Leistungsumfang (Tätigkeitsschäden, Nachhaftung, Deckungssummen). 3) Neuen Vertrag verbindlich abschließen – am besten erst, wenn der neue Schutz steht. 4) Alten Vertrag schriftlich kündigen. In der Praxis empfehle ich: Lieber 2–3 Monate Doppelversicherung als eine Lücke.
Standardversicherungen schließen oft aus oder versichern nur eingeschränkt: Tätigkeitsschäden (das Hauptrisiko bei handwerklicher Arbeit am Kundenobjekt – also wenn beim Streichen das Parkett beschädigt wird oder beim Heizungsanschluss die Wasserleitung undicht wird), Nachhaftung über lange Zeiträume, Mietsachschäden in gemieteten Räumen, Baustellen oder Werkstätten, Vermögensschäden beim Kunden (etwa Betriebsausfall durch fehlerhafte Arbeit), sowie Sondertätigkeiten je nach Vertragsklausel.
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Was Handwerksbetriebe über die Zusammenarbeit sagen.
„Ich bin sehr zufrieden mit der Beratung. Mir wurde keine Versicherung angeboten, die ich nicht benötige. Eine super Gewerbeversicherung habe ich jetzt endlich auch mit nicht mehr so hoher Selbstbeteiligung."
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